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Landschafts-/Gartenbau Holztechnik
 

 

Landschafts- und Gartenbau
Der Gartenbauunterricht des Werkhofes findet auf dem großen Gelände der Freien Waldorfschule Mannheim statt. Hier können viele Arbeiten des Garten- und Landschaftsbaus geübt werden. Der Werkhof selbst übernimmt Teile der Beet-, Rasen-, sowie Strauch- und Baumpflege. Hierzu gehört auch die Bearbeitung, Verbesserung und Pflege der Böden. Weiterhin haben wir die Möglichkeit, Teile der Fachwerkerausbildung der Fachrichtungen Zierpflanzenbau, Gemüse- und Obstbau, der Staudengärtnerei, ja selbst vom Friedhofsgärtner vermitteln zu können. Zum Beispiel werden alle Pflanzen der Blumen und Gemüsebeete selbst herangezogen.
Dazu stehen dem Werkhof Gewächshäuser und Frühbeetkästen zur Verfügung. Die Tätigkeiten umfassen die Vermehrung von Zier-, Gemüse- und Kräuter- Pflanzen mit Hilfe der verschiedenen Kulturverfahren.

Dadurch werden für alle Teilnehmer die Lebensbedingungen und Wachstumsfaktoren der Pflanzen, wie Licht, Luft, Wasser, Temperatur, Erde und Nährstoffe anschaulich nahegebracht. Dieses Grundwissen benötigt jeder Gärtner, unabhängig davon, welchen Fachbereich er später einschlagen wird. Ein weiteres Ziel ist es verkaufsfertige Pflanzen herzustellen, die bei einer öffentlichen Monatsfeier der Odilienschule verkauft werden. Hier werden die Teilnehmer in den ganzen Prozess von der Bestellung der Samen bis zur Präsentation eines Verkaufsstandes mit einbezogen. Im Frühjahr sehen sich die Teilnehmer mit dem Bedarf an Wochenendarbeit konfrontiert.
Welche Unterrichtsinhalte vertieft werden und durch Wiederholung eingeübt werden, hängt von den Fähigkeiten der Teilnehmer ab. Diese werden in der Grundstufe analysiert und dann in der Förderstufe individuell den Teilnehmern angepasst, so dass eine größtmögliche Sicherheit einer Vermittlung in den Arbeitsmarkt besteht. Diese Aufgabe übernimmt die gelernte Zierpflanzengärtnerin und Landschaftsbaumeisterin, welche in unterschiedlichen Fachrichtungen ihre Erfahrung sammeln durfte.

Eine Besonderheit, die der Werkhof noch bietet ist die Pflege eines Komposthaufens. Hier werden Naturzusammenhänge vielen Teilnehmern erstmals vermittelt. Wie wichtig eine Pflege des Mutterbodens ist und das letztendlich auch sogenannte Wildkräuter und die vielen "hässlichen Bodentiere" einen wichtigen Beitrag bei der Herstellung von Humusboden leisten, ist für viele eine Offenbarung und wirkt sich immer wieder ausgleichend auf die Allgemeinverfassung der Teilnehmer aus.

Deshalb sind auch öfters Teilnehmer, die nicht wissen in welche Richtung es in ihren Leben weiter gehen soll zur Stabilisierung im Gartenbau untergebracht.

Eine Landschaftsbaufirma arbeitet regelmäßig vor Ort und dadurch ergibt sich für Teilnehmer, welche in die Fachrichtung tendieren, für einige Tage bei dieser Firma zu hospitieren um so einen ersten Eindruck vom Tagesablauf dieser Gärtner mitzubekommen. Danach kann dann ein Praktikum in einen Ausbildungs- oder Anlernbetrieb folgen.

Für die Personen die eine Ausbildung anstreben wird durch Theorieunterricht die praktische Tätigkeit vertieft. In Tagesberichten oder Fachberichten reflektieren die Teilnehmer ihre Arbeitsgänge.